Am letzten Tag wollten wir auf den Doi Inthanon, Thailands höchsten Berg.
Den wollten wir selbstredend nicht zu Fuß besteigen (dafür war ohnehin keine Zeit) aber der hatte ganz convenient eine geteerte Straße bis ganz zum Gipfel.
Kurz vorher geht es links in einen toll angelegten Garten mit 2 Stupas zu Ehren des Königs und der Königin. Weil wir verhältnismäßig früh dran waren, hielt es sich mit den Besuchern auch noch etwas in Grenzen.
Hier musste ich auch mal wieder meinen Freund beschützen, die thailändischen Männer stehen irgendwie auf den... Ob Sie Fotos mit uns machen dürfen, fragten uns 2 Militärpolizisten (wobei, eigentlich haben sie uns das eher befohlen), aber ich bin mir fast sicher, dass ich nicht auf dem Bild bin. Der Fokus lag ganz klar auf Muskeln und Testosteron.
Nach dem Park gings noch schnell auf den Gipfel zum Gipfelbild vorm Schild und dann den Berg wieder runter vorbei an einem kleinen Markt an dem wir uns mit gefühlt einem Kilo Erdbeeren gestärkt haben.
Auf dem weiteren Weg Richtung Chiang Mai lag noch ein Wasserfall, den wir fast ausgelassen hätten. Denn oft lohnt sich der Abstecher in den trockenen Monaten nur wenig, da meistens nur Rinnsale aus einem Berg raustropfen.
Man weiß nie so wirklich, was einen erwartet. Aber irgendwie hatten wir mit unserer Intuition mal wieder Glück. Nach einigem Suchen fanden wir den kleinen Weg versteckt hinter einem Häuschen und trafen bei Ankunft gerade so lange noch ein französisches Paar mit lokalem Guide, um 2 Stückchen Pomelo geschenkt, und den geheimen Weg hinter den Wasserfall erklärt zu bekommen.
Dann waren wir plötzlich allein. Allein in einem Traum aus blau und grün, mit Dschungel um uns herum. Das sind genau die Momente, die einen solchen Urlaub ausmachen. Und sie sind deswegen schön, weil man nicht mit ihnen rechnet.
Dann ging es auch schon wieder zurück nach Chiang Mai. Erwähnenswert ist eigentlich nur das Hotel, das wir ganz kühn am anderen Ende der Stadt gebucht haben - weil, man ist ja mobil.
Bei Ankunft sagt der freundliche Mann an der Rezeption "You booked the superior Double Room. (Jupp. Superior, baby. Man gönnt sich ja sonst nix. Und der einzige Grund dafür ist, dass der Zimmerpreis auf Agoda um 75%(!!) reduziert war). "I am sorry, superior room is fully booked." (Bitte was?!) "I will give you upgrade to Junior Suite." (Gut, ich vergebe dir, freundlicher Rezeptionist)
Unsere Suite (wie das klingt...) hatte gleich 2 Klimaanlagen, um die nötige Kühlleistung zu erzeugen, und in dem Zimmer konnte man sich regelrecht verlaufen.
Unklar ist mir zwar, wozu man eine Küche ohne Geschirr oder Besteck braucht (bringen das die noblen Herrschaften normalerweise selbst mit?) Aber Upgrade ist Upgrade. Da kühlt man schonmal das Zimmer auf 18 Grad runter, damit es kalt genug ist, um ein wärmendes Vollbad zu nehmen. Einfach weil mans KANN.
Einen Tag später gings dann auch schon mit dem Flieger nach Bangkok, wo wir ebenfalls eine Suite gebucht haben (diesmal mit Whirlpool auf dem Dach). Downgraden ist halt wahrhaft schwieriger...
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